Turnen auf dem Pferd ist gar nicht so einfach. Frau Schoch unterstützt jede Bewegung.

 

 

Die Stute schnuppert vorsichtig an der ausgestreckten Hand des Kindes.

Heilpädagogische Förderung mit
Haflinger Pferden

Therapeutisches Reiten empfiehlt sich bei körperlichen, psychischen,
geistigen und psychosozialen Störungen, Behinderungen und
Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen. Aber auch bei nervösen
beziehungsweise hyperaktiven Kindern kann der Umgang mit dem
Pferd Impulse für Verhaltensänderungen geben. Haflinger bringen
übrigens die besten Voraussetzungen als Therapiepferde mit. Sie sind
sehr intelligent, einfühlsam, gutmütig und überaus menschenbezogen.

Ein zärtliches Schnuppern der Pferdenase, die Berührung des seidigen
Fells und schon ist ein unmittelbarer Kontakt hergestellt. Beim Reiten
im Schritt übertragen sich die rhythmischen Bewegungen vom Pferde-
rücken als positiv wahrgenommene Schwingungen auf den Reiter.
Die kleinen Patienten können loslassen und entspannen, geistige wie
körperliche Blockaden lösen sich. Im Zuge der Therapie werden Grob-
und Feinmotorik sowie der Gleichgewichtssinn gleichermaßen
konditioniert. Körpergefühl und Körpersprache verbessern sich
zusehends.

Bei emotionalen Beeinträchtigungen, wie beispielsweise bei sozial
benachteiligten Kindern, Wahrnehmungsauffälligkeiten wie ADS oder
schweren Depressionen geht es immer darum, Vertrauen aufzubauen
und das Selbstwertgefühl zu stärken. Kinder oder Jugendliche erleben
in der Therapie oft erstmals ein Erfolgserlebnis. Die emotionale Beziehung
zu dem „Pferdetherapeuten“ ist frei von Missverständnissen und
Enttäuschungen. Sie stärkt die gesamte Persönlichkeit und fördert in
hohem Maße die Kooperationsfähigkeit und soziale Kompetenz.